Freitag, 28. August 2009

Die Entstehung von Partnerbeziehungen online

Zürich, 12.10.2004. Das von Prof. Hans Geser geleitete Forschungsteam am Soziologischen Institut der Universität Zürich hat sich der verantwortungsvollen Aufgabe angenommen, Fragestellungen rund um das Online-Dating wissenschaftlich anzugehen. Dazu wurden folgende Ausgangsthesen aufgestellt:

» Online entstehende Beziehungen sind genuine (=echte, authentische)
interpersonale Beziehungen » Als sozialer Raum ist Cyberspace für die
Bildung von Paarbeziehungen besonders geeignet

» Internet wird neben den drei konventionellen Gelegenheitsstrukturen der
Partnersuche (Nachbarschaft und Arbeitsplatz - Freizeitbereich -
Heiratsinstitute) zur vierten Institution der Paarbildung

» Der virtuelle Raum erfüllt im Vergleich zu traditionellen Institutionen der
Partnerwahl eine analoge Funktion, dessen Stärke bereits jetzt mit der von
konventionellen Partnersuche-Strukturen vergleichbar oder sogar
grösser ist.

In einer gross angelegten empirischen Erhebung in Form einer Webumfrage unter 4'110 Mitgliedern des grössten Schweizer Kontaktanzeigen-Portals www.partnerwinner.ch wurden folgende zentrale Resultate ermittelt:

» Jeder vierte User fand eine feste Liebesbeziehung. (Vermutlich waren es
noch mehr, da viele Erfolgreiche sich schon abgemeldet hatten.)

» Davon war die Hälfte zum Zeitpunkt der Befragung noch intakt.

» 16% der Fündigen haben sich ineinander verliebt, ohne sich im Real Life
je gesehen zu haben.

Das Schöne an dieser Studie ist im Vergleich zu vielen anderen übrigens die Unabhängigkeit der Initiatoren.

Quelle: Soziologisches Institut der Universität Zürich

Alle News

Hier geht es zurück zu unserer Übersichtsseite "News zum Online-Dating"

» Zurück zur Übersicht

Ihr Feedback ist uns wichtig!

Hat Ihnen dieser Online-Dating Newsbeitrag weitergeholfen?
Haben Sie noch Fragen oder Anregungen?
Dann schreiben Sie uns:
» kritik@singleboersen-vergleich.ch

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen